Leben ist mehr...


Streich-Quintett vom Theater Erfurt gastierte im Hof des Christophorus-Hauses

Balsam für die Seelen der Bewohnerinnen und Bewohner unseres Wohnhauses in Erfurt-Hochheim mit Klängen von Tschaikowski und Felix Mendelssohn Bartholdy: Ein Streich-Quintett vom Theater Erfurt spielte sich mit einem Mini-Konzert im Hof des Hauses in die Herzen der Zuhörer.  Seit 13. März finden im Theater Erfurt wegen der Corona-Pandemie keine regulären Vorstellungen mehr statt; der Betrieb läuft auf Sparflamme. Das ist nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Musikerinnen und Musiker hart. Umso schöner, dass es auch dort, im Theater, unkonventionelle Ideen gibt, Menschen in diesen schwierigen Zeiten Freude zu schenken. Zum Beispiel mit Konzerten vor Altenheimen und Einrichtungen für Behinderte. Ein solches fand jetzt in Erfurt-Hochheim statt, sehr zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeitenden. Herzlichen Dank dafür!

Ganz viel Leben: Christophoruswerk ist jetzt bei Facebook

„Leben ist mehr“ – nach diesem Motto arbeiten und leben wir im Christophoruswerk Erfurt. Jeden Tag passiert eine Menge in unseren Häusern: es wird gearbeitet, gelernt, gefeiert, gelacht und gesungen und manchmal auch gestritten. Manche Tage sind leicht, andere weniger – die Corona-Krise zeigt uns, dass das Leben voller Überraschungen steckt und nicht immer planbar ist. Eines allerdings ist unverrückbar: Zusammen ist man weniger allein, das Leben macht viel mehr Spaß mit anderen Menschen. Das lernen wir gerade in dieser herausfordernden Zeit. Deshalb möchten wir möglichst viele Menschen am Leben im Christophoruswerk teilhaben lassen – dank der Sozialen Medien ist dies problemlos möglich! Heute ist ein Tag der Freude, schrittweise öffnen wir unsere Werkstätten. Wir starten mit ein paar Bildern von der Eröffnung unserer Werkstatt in der Walter-Gropius-Straße. Schauen Sie mal vorbei! 
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Christophoruswerk Erfurt nimmt Betrieb schrittweise wieder auf / Kein Jahresfest wegen Corona

Nach den von der Landesregierung angekündigten Lockerungen in Angeboten der Eingliederungshilfe bereitet sich das Christophoruswerk Erfurt auf die schrittweise Öffnung seiner Einrichtungen vor. „Wir arbeiten mit Hochdruck an Konzepten, damit wir unsere Häuser gemäß der Vorgaben des Landes Schritt für Schritt und so bald wie möglich öffnen können“, sagte Dr. Björn Starke, der Geschäftsführer des Christophoruswerkes, am Donnerstag. Am Montag, dem 18. Mai, starte das Werk mit der teilweisen Wiedereröffnung seiner  Werkstätten in den Walter-Gropius-Straße (am Ringelberg) und in der Leipziger Straße. Sogenannte Risikogruppen, beispielsweise Menschen mit einer vom Robert-Koch-Institut definierten, schwerwiegenden Vorerkrankung könnten jedoch vorerst nicht an der Werkstattbeschäftigung teilnehmen. „Wir hoffen, dass sich das bald ändert“, betonte Starke.
Auch die Betreuung in den Tagesstätten des Christophoruswerkes soll schrittweise wieder anlaufen. „Hier ist aber noch viel Vorbereitung nötig“, sagte Andreas Pawella, der Leiter des Bereichs Sozialpsychiatrie im Werk. Zugleich weist er darauf hin, dass es nach wie vor nur ein eingeschränktes Besuchsrecht in den Wohnhäusern für behinderte Menschen gebe. Es sei wichtig, die strengen Hygienebestimmungen einzuhalten. Besuche seien deshalb bislang nur sehr eingeschränkt und nach vorheriger Absprache mit den Leitungen der Häuser möglich.
Alle Klientinnen und Klienten im Christophoruswerk, als auch deren Angehörige werden zeitnah über das weitere Verfahren und alle damit zusammenhängenden Termine von den jeweiligen Leitungen der Bereiche informiert.  
Geschäftsführer Starke informiert zudem darüber, dass das für September vorgesehene traditionelle Jahresfest  des Christophoruswerkes erstmals ausfallen wird: „Das hat es noch nicht gegeben. Wir bedauern das sehr, freuen uns aber schon jetzt auf ein großes Fest im kommenden Jahr.“